<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Knuffelcontact &#8211; Move Organisationsberatung Frenzer Sabel Weidenbach &#8211; Münster</title>
	<atom:link href="https://www.move-muenster.de/tag/knuffelcontact/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.move-muenster.de</link>
	<description>Die Move Organisationsberatung begleitet seit 1996 Organisationen, Unternehmen, Netzwerke und Menschen in Veränderungsprozessen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Dec 2020 15:10:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>Knuffelcontact: vom Wegfall der Routinen</title>
		<link>https://www.move-muenster.de/knuffelcontact-vom-wegfall-der-routinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Frenzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 13:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge aus unserem Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Knuffelcontact]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.move-muenster.de/?p=3656</guid>

					<description><![CDATA[In 2020 passiert viel Unmögliches, manchmal sogar bisher Undenkbares: Eine Pandemie bedroht Gesundheit und Leben von uns allen, ich darf/muss im Home Office arbeiten und Politik begründet Entscheidungen mit wissenschaftlich fundierten Argumenten. Menschen und Organisationen sind ständig gefordert, auf geänderte Rahmenbedingungen zu reagieren und das Beste daraus zu machen. Wir meinen: Es lohnt sich unseren Umgang mit den unsicheren und bedrohlichen Situationen zu analysieren, um daraus zu lernen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Hartnäckig hält sich die Legende, dass Inuit 40 Begriffe für Schnee haben. Schenkt man ihr Glauben, liegt die Annahme nicht fern, dass sich Polarbewohner*innen intensiv mit Schnee auseinandersetzen und ihn differenziert beschreiben können &#8211; sie also achtsam sind.</p>
<p>Eine Folge der derzeitigen Pandemie könnte sein, dass wir differenzierter und achtsamer mit unseren Kontakten zu Menschen umgehen. In Belgien gibt es seit Anfang November im harten Lockdown den <em>Knuffelcontact</em>. Das bezeichnet den (einzigen!) Menschen, mit dem ich (übersetzt:) schmusen und kuscheln darf. Belgier*innen mit diesbezüglichen Auswahlmöglichkeiten mussten also etwas genauer hinschauen und das Ergebnis der Bewertung mit den eigenen Bedürfnissen (und Erwartungen anderer) abgleichen. Das, was (oder wer …) bisher als liebgewordene oder vielleicht auch gar nicht mehr bewusst wahrgenommene Routine in unserem Leben war, muss plötzlich analysiert werden. Das macht das Leben im ersten Schritt komplexer. Im zweiten vielleicht einfacher und klarer.</p>
<p><strong>Renaissance eines Prinzips: Argumentieren und Wählen</strong></p>
<p><em>Wählen</em> können einige Menschen nun zum ersten Mal in ihrem Leben in Bezug auf ihren Arbeitsort, auf ihre Arbeitsumgebung. <strong>Home Office</strong> ist nötig und damit möglich.</p>
<p>Die scheinbar unveränderbare Praxis der Büro-Arbeit wird aktuell infrage gestellt, wird analysiert und neu bewertet. Generell auf Veränderungen bezogen bedeutet das: Direkt nach dem Wegfall des Gewohnten gibt es eine (manchmal sehr kurze) Phase, in der erprobt, argumentiert, zugehört und nachvollziehbar abgewogen wird. Von Mitarbeitenden (die Unsicherheit aushalten können) werden diese Phasen oft als bereichernd und konstruktiv erlebt. Wissen, Erfahrung und die Fähigkeit, Neues auszuprobieren zählen mehr als die hierarchische Stufe und das Argument „Das geht nicht!“.</p>
<p>In der Organisationsentwicklung wird diese Phase als <em>unfreeze</em> bezeichnet. Um von der fest gefügten bisherigen Struktur zu einer neuen zu kommen, muss die Organisation eingeübte Kommunikationsmuster verlassen. In diesem Zeitraum kann man noch nicht mit Gewissheit sagen, wohin die Reise gehen wird. In dem Optionen wegfallen oder ausgeschlossen werden, bildet sich nach und nach eine neue oder manchmal auch wieder die alte Struktur.</p>
<p>Schaue ich optimistisch auf die aktuellen Umbrüche, hoffe ich, dass einige Menschen und Organisationen sich in Zukunft weniger sorgenvoll und vielleicht sogar selbst gewählt und selbstbewusst in unfreeze-Situationen begeben. Dazu kann beitragen, wenn Menschen und Organisationen sich bewusst Zeit nehmen, um sich daran zu erinnern, was sie in der unsicheren Phase gewonnen haben:</p>
<p>Was haben wir Neues ausprobiert und gelernt?</p>
<p>Wie ist es uns gelungen, mit Unsicherheit umzugehen?</p>
<p>Wie haben wir es geschafft, sehr schnell bisher Unmögliches zu erreichen?</p>
<p>Vielleicht entstehen daraus Geschichten, an die Sie sich erinnern können und die Sie dann nutzen können und Ihnen helfen, aus unangenehmen und unsicheren Situation das Beste zu machen.</p>
<p>Andreas Rauchfuß</p>
<p>Dezember 2020</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
