Agile Werte bewegen Systeme

Konnotiere ich ein Jahr Verzicht, Einschränkung, Mehrfachbelastung und Sorge, so sehe ich ebenso die Chance Dinge zu verändern, Herausforderungen anzunehmen, Möglichkeiten zu erkennen und Fortschritt zuzulassen – denn systemisch kommt etwas in Bewegung.

In diesem Jahr ging es nicht darum, ob etwas zu schaffen ist, sondern um das wie, was und welche.

  • Wie erfüllen wir die an uns gestellten Anforderungen?
  • Welche Ressourcen müssen dafür aktiviert werden – sachlich und emotional?
  • Wer oder was kann uns dabei unterstützen?

So entsteht innerhalb einer Krise die Chance Dinge zu verändern, Ressourcen zu aktivieren, Fachgruppen zu gründen und starre Unternehmenshierarchien aufzubrechen.

Also die Idee, Herausforderungen danach zu bewerten, welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung oder Lösungen sie enthalten.

Äußere „Feinde“ und Existenzdruck sind erprobte und bekannte Mittel, um Veränderungen herbeizuführen bzw. durchzusetzen. Mit der Dauer der Nutzung nimmt ihre Wirkung allerdings ab.

In den letzten Jahren wurden durch „agil“ arbeitende Unternehmen neue Methoden angewandt und diskutiert, um die Arbeit in Organisationen zu verbessern. In der Literatur findet man hierzu unterschiedliche „Werte“-Sammlungen.
Ein den Agilen Werten zu Grunde liegende Modell, beschreibt der US-Autor Patrick Lencioni als die „5 Dysfunktionen eines Teams“. Dies besagt, dass ein schlecht zusammenarbeitendes Team in der Regel 5 Dysfunktionen hervorbringt.

Im Abbild einer Pyramide sind diese (von unten nach oben):

  • Fehlendes Vertrauen
  • Angst vor Konflikten
  • Fehlendes Engagement
  • Fehlende Verantwortung
  • Fehlende Ergebnisorientierung