Im Coaching wird der Kunde unterstützt, für eigene Anliegen eigene Lösungsansätze zu erarbeiten. Der Coach nutzt dafür anregende Fragen. Fragen, die dazu führen, neue Perspektiven zu gewinnen, zusätzlich Erklärungen für Erfahrenes zu denken, Bewertungen zu überdenken, um somit eingefahrene Denkmuster zu unterbrechen und den eigenen Möglichkeitsraum zu erweitern. Der Coach kann mit zusätzlichen Anregungen, die immer als Angebote zu formulieren sind, den Prozess unterstützen. Die Verantwortung für die Ergebnisse bleibt beim Kunden.

Ist die Kompetenz zu coachen tatsächlich eine sinnvolle Erweiterung der Führungskompetenzen?

Führungskräfte haben Fachkompetenz, sie organisieren, planen, entscheiden, informieren, koordinieren, delegieren, leiten an, geben Feedback, machen Ansagen, bewerten, motivieren, überzeugen, befördern, sanktionieren, manchmal müssen sie kündigen und nun sollen sie auch noch coachen?

Was daran kann nun für Führungskräfte und den Unternehmenserfolg hilfreich sein?

Den Mitarbeiter darin unterstützen, eigene Lösungen, Ziele und Entwicklungsrichtungen zu erarbeiten? Ist es nicht viel sinnvoller, Mitarbeitern klar und nachvollziehbar darzulegen, welche Lösungen, Ziele und Entwicklungsrichtungen im Unternehmensinteresse zu bevorzugen sind? Und braucht Coaching nicht sehr viel Zeit? Macht es Sinn erst zu coachen, um dann letztlich doch sagen zu müssen, dass die Lösungen des Mitarbeitenden doch nicht passen? Und ist Coaching nicht auch immer ein freiwilliges Angebot?

Führungskräften steht für alle ihre Führungsaufgaben vor allem ein Führungstool zur Verfügung, nämlich Kommunikation. Sinnvollerweise verfügen Führungskräfte über vielfältige Kommunikationsstrategien und -formen, um den vielfältigen Kommunikationsanlässen und -situationen gerecht werden zu können. Coaching ist eine w